T-Shape in der MyToys ERP Entwicklung

Der Markt im E-Commerce wird immer komplexer und so steigt auch die Komplexität der für Businessinnovationen benötigten technischen Lösungen. Dies stellt an unsere Teams stetig steigende Anforderungen, denen wir gerecht werden müssen.

  • Die Planung der Fachabteilungen werden kurzfristiger und erfordern mehr Flexibilität seitens Entwicklerteams.
  • Immer mehr Daten müssen prozessiert werden und der Vernetzungsgrad mit Partnern steigt.

Um auch langfristig flexibel auf komplexe Anforderungen unserer Fachabteilungen reagieren zu können, ist die gleichmässige Verteilung des für Umsetzungen benötigten Wissens ein wichtiger Erfolgsfaktor. Wissen kommt allerdings nicht von alleine, es muss vermittelt und anschließend durch Training vertieft werden.

Deswegen arbeiten wir nun auch im ERP Bereich von MyToys mit T-Shape als Methode zur Verbesserung der Wissensverteilung in Teams. Den ersten Schritt, die Analyse des „Teamwissenstands“ und der individuellen Stände, haben wir bereits mit dem EDI Team gemacht und starten jetzt in das Training und in die Know-How Vermittlung.

Als Teamlead könnte ich jetzt hier lang und breit die Vorteile auswalzen, die ich mir von T-Shape verspreche. Interessanter ist wohl eher die Erwartungshaltung der Teamkollegen, die letztlich die Arbeit machen müssen. Deswegen folgend ein paar Zitate der Kollegen aus dem EDI Team.

Sarah:

Meine Erwartung an T-Shape ist, dass ich mein (teilweise) Expertenwissen an die Teammitglieder weitergeben kann. Wünschenswerte Folge ist, dass sich die Teammitglieder selbst oder auch untereinander helfen können und ich somit entlastet werde.

Daniel:

T-Shape

Zunächst hat T-Shape mich dazu gebracht den IST-Zustand meines EDI-Wissens festzuhalten, dadurch konnten die Bereiche identifiziert werden in denen ich Wissensbedarf habe.

Erwartungen

Ich erhoffe mir durch T-Shape mein Wissen zielgerichtet in den Bereichen zu vertiefen, in denen es für die Bewältigung des Arbeitsalltages notwendig ist, ohne weitere Fragen an die Kollegen zu stellen.

Fragen, die ich mir am Anfang gestellt habe:

  1. Wie soll das Wissen aufgebaut werden?
  2. Wie lange wird es dauern?
  3. Was kann ich tun um die Ziele zu erreichen?

Antworten

  1. Größtenteils durch die Kollegen aus der eigenen Abteilung, ergänzt ggf. durch externe Partner.
  2. Je nach Themenbereich und Wissenstand kann es kürzer oder länger dauern.
  3. Selbständig Aufgaben aufnehmen und mit Hilfe bearbeiten.

Ich habe natürlich von allen Kollegen des EDI Teams mündliches Feedback bekommen. Aus Effizienzgründen haben sie sich aber entschlossen, sich der schriftlichten Meinung der Kollegen anzuschließen.

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